Heyrolf Podcast

The Wolf and the Cardinal

Henning Dierolf Season 1 Episode 50

A beautiful poem from Henning Dierolf.

If you would like to find out more, visit the Heyrolf art exhibition at www.heyrolf.com


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The Wolf and the Cardinal


Thirty-five years after the end of the war, 

In Germany, to Christian parents, a boy was born,

From a line of beloved renowned Germanic wolves,

Men of potency,

Able to lead to greater love,

Ancient Christians since the mission of Boniface,

The boy was the second generation,

After the perpetrators of the Holocaust.


How dare he disturb our peace?

How dare he disturb our peace?


The boy was different,

He identified with the Jewish,

He developed a sense of guilt,

He felt a responsibility,

For the crimes of the generation, 

Of his grandparents before his birth,


How dare he disturb our peace?

How dare he disturb our peace?


For the Jewish, 

The boy had empathy and compassion.


His grandfather a farmer,

Who never became conspicuous in the war.

Yet,


How dare he disturb our peace?

How dare he disturb our peace?


The young man accused, 

condemned the German Christians,

Who would have worked hand in hand,

In agreement, 

With the executioners,

In every concentration camp.


In his twenties, the young man had 

Many voices in the head,

A vast mental battlefield inside,

From one hospital to the next.

Commiseration all around,

Poor boy, 

Poor son of the wolf,

Your grandparents must have slaughtered many,

Which they did not,

Many cardinals,

Singing from every tree,


How dare he disturb our peace?

How dare he disturb our peace?


One day, he met one Cardinal in person,

And he said,

O My son,

The Jewish are gone,

They have all been killed,

The Holocaust is history,

Long past,

You don’t have to worry anymore,

Christianity has gained more strength,

Jesus is stronger than ever before,

It was all good,

It is all good,

It has become all good.

There is no better way to rule,

Than through the cross,

Through Jesus Christ,

In Holy Union.


All will be equal,

United in belief,

Before the Lord,

One body of Christ,

One people,

All of humanity,


This is the destiny,

God’s Kingdom will come true,

And all will be children of God,

In Paradise with the Lord,

Our Savior,

Amen.


How dare he, how dare he,

Disturb our peace!


--


German


Der Wolf und der Kardinal


Fünfunddreißig Jahre nach Kriegsende 

wurde in Deutschland ein Junge christlicher Eltern geboren,

der von einer Linie geliebter, angesehener germanischer Wölfe abstammte,

Männer von großer Potenz,

die zu größerer Liebe führen konnten,

alte Christen seit der Mission des Bonifatius,

der Junge war die zweite Generation,

nach den Tätern des Holocaust.


Wie kann er es wagen, unseren Frieden zu stören?

Wie kann er es wagen, unseren Frieden zu stören?


Der Junge war anders,

Er identifizierte sich mit den Juden,

Er entwickelte ein Schuldgefühl,

Er fühlte sich verantwortlich,

Für die Verbrechen der Generation, 

Seiner Großeltern vor seiner Geburt,


Wie kann er es wagen, unseren Frieden zu stören?

Wie kann er es wagen, unseren Frieden zu stören?


Für die Juden, 

Der Junge hatte Mitgefühl und Mitleid.

Sein Großvater war ein Bauer,

Der im Krieg nie auffällig wurde.

Doch,


Wie kann er es wagen, unseren Frieden zu stören?

Wie kann er es wagen, unseren Frieden zu stören?


Der junge Mann, der angeklagt wurde, 

verurteilte die deutschen Christen,

die Hand in Hand

in Übereinstimmung 

mit den Henkern

in jedem Konzentrationslager gearbeitet hätten.


In seinen Zwanzigern hatte der junge Mann 

viele Stimmen im Kopf,

ein riesiges mentales Schlachtfeld im Inneren,

von einem Krankenhaus zum nächsten.

Überall Mitgefühl,

Armer Junge, 

Armer Sohn des Wolfes,

Deine Großeltern müssen viele geschlachtet haben,

Was sie nicht taten,

Viele Kardinäle,

Von jedem Baum singend,


Wie kann er es wagen, unseren Frieden zu stören?

Wie kann er es wagen, unseren Frieden zu stören?


Eines Tages traf er einen Kardinal persönlich,

Und er sagte,

O mein Sohn,

Die Juden sind weg,

Sie wurden alle getötet,

Der Holocaust ist Geschichte,

Lange vorbei,

Du musst dir keine Sorgen mehr machen,

das Christentum hat an Stärke gewonnen,

Jesus ist stärker als je zuvor,

Es war alles gut,

Es ist alles gut,

Es ist alles gut geworden.

Es gibt keine bessere Art zu herrschen,

als durch das Kreuz,

durch Jesus Christus,

in heiliger Vereinigung.

Alle werden gleich sein,

vereint im Glauben,

vor dem Herrn,

ein Leib Christi,

ein Volk,

die ganze Menschheit,

das ist das Schicksal,

Gottes Königreich wird wahr werden,

und alle werden Kinder Gottes sein,

im Paradies mit dem Herrn,

unserem Erlöser,

Amen.


Wie kann er es wagen, wie kann er es wagen,

unseren Frieden zu stören!


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